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Der Pfarrer von Berlingerode ist zuständig für die Seelsorge in der Filialgemeinde Böseckendorf; seit 1986 ist er zugleich auch Pfarrer der Pfarrei St. Nikolaus in Neuendorf.

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Kirche Berlingerode

Böseckendorf

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Die Kirche wurde in den Jahren 1713-14 erbaut und dem Heiligen Bischof Nikolaus geweiht. Weihbischof Christoph Ign. von Gudenus aus Erfurt weihte das Gotteshaus im Oktober 1735. Das Patronat hatte vor 1331 und 1420-1810 das Zisterzienserinnenkloster Teistungenburg und von 1331-1420 das Kononessenstift Quedlienburg.

Böseckendorf wird 1339 als Pfarrei genannt, ca 1550-1650 war die Gemeinde Filiale von Teistungen, ca. 1650-1816 Filiale von Immingerode, 1816-1891 Filiale von Neuendorf. Seit 1891 wurde Böseckendorf Pfarrvikarie mit der Anbindung an Neuendorf. Seit 1981 wurde die seelsorgliche Betreuung von Berlingerode übernommen bis dann im Jahr 1995 Böseckendorf mit dem Ortsteil Bleckenrode zur Filialgemeinde der Pfarrei St. Stephanus, Berlingerode ernannt wurde. Die Kirchenbücher gehen auf das Jahr 1652 zurück.Der Barockaltar (ca. 1720) mit einem Gemälde der Heiligsten Dreifaltigkeit ist ebenso beeindruckend wie ein Barockbild, das den Kirchenpatron Nikolaus darstellt. Der reliefierte Taustein stammt aus dem Jahr 1572. Heute zählen zur Filialgemeinde 164 katholische Christen. Die seelsorglichen Angebote und besonderen Gratulationen sind unter Berlingerode aufgeführt.


Neuendorf

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Die Kirche wurde in den Jahren 1730-1735 erbaut und dem Heiligen Bischof Nikolaus geweiht. Am 15. Oktober 1735 wurde das Gotteshaus durch Weihbischof Christoph Ign. von Gudenus aus Erfurt geweiht. Neuendorf ist eine Pfarrei des 12.-13. Jahrhunderts (im 14. Jahrhundert werden Pfarrer genannt). Ca. 1550-1678 war die Gemeinde Filiale von Nesselröden, seit 1678 wieder Pfarrei. Seit 1674-1804 mit den Filialen Günterode und Glasehausen; 1816-1891 mit der Filiale Böseckendorf.

Seit 1986 ist der Pfarrer von Neuendorf zugleich Pfarrer von Berlingerode mit dem Wohnsitz in Berlingerode. Die Gemeindereferentin Margret Sterzinsky ist in Neuendorf seit 1986 in besonderer Weise seelsorglich tätig und hat ihren Wohnsitz im Pfarrhaus. Die Kirchenbücher gehen zurück auf das Jahr 1676.Besonders erwähnenswert sind zwei gotische Flügelaltäre (Triptychon)von ca. 1420, die etwa 1718 aus Kloster Beuren übernommen wurden. Der Hochaltar mit der Krönung Mariens ist der größte spätmittelalterliche Schnitzaltar des Eichsfeldes. Der Nebenaltar zeigt ebenfalls im Zentrum die Gottesmutter.Heute zählen zur Pfarrgemeinde St. Nikolaus 534 katholische Christen. In Trägerschaft der Pfarrgemeinde ist seit 1949 die Kindertageseinrichtung St. Elisabeth. Schwestern von der Heiligen Elisabeth (seit 1946 in Neuendorf ) haben die Kindergartenarbeit begründet und waren in der Gemeindekrankenpflege tätig. Nach dem Abzug der Schwestern 1984 hat Frau Edeltraud Aschoff die Leitung der KITA übernommen.

In der Pfarrei gibt es Kinder- und Ministrantengruppen, in einer Schola wird gesungen und musiziert. Besondere Höhepunkte sind die Laienspielaufführungen. Die Frauengemeinschaft und der Seniorenkreis sind mit zusätzlichen Gemeindeveranstaltungen feste Bestandteile der Seelsorge. Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand tragen besondere Verantwortung für das Gemeindeleben. Herr Heinrich Fromm ist Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, Herr Erich Griethe ist als Rendant und Küster stellv. Kirchenvorstandsvorsitzender. Gottesdienste und besondere Gratulationen sind unter Berlingerode aufgeführt.
 

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